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Ausbau von Hospiz- und Palliativnetzwerken – weiterer Handlungsbedarf bleibt

Die regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerke in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Ein aktueller Bericht des Deutschem Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sowie der Bundesärztekammer (BÄK) zeigt: Die Zahl der geförderten Netzwerke ist von 11 im Jahr 2022 auf 87 im Jahr 2025 gestiegen.

Die Netzwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur besseren Zusammenarbeit aller an der Versorgung beteiligten Akteur*innen und stärken damit die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen.

Trotz dieser positiven Entwicklung bestehen weiterhin Herausforderungen. Insbesondere die notwendige Ko-Finanzierung durch Kommunen sowie bürokratische Hürden erschweren vielerorts den Ausbau. Zudem sind bislang erst rund 22 Prozent der Landkreise und kreisfreien Städte durch geförderte Netzwerke abgedeckt.
Für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung am Lebensende braucht es daher weiterhin verlässliche Rahmenbedingungen und eine stärkere Unterstützung auf kommunaler Ebene.

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