„Jemand, der ehrliches Interesse zeigt – jemand, der zuhört“

Der Deutsche Kinderhospizverein veröffentlicht zum „Tag der Familie“ am 15. Mai einen dritten Kurzfilm über eine weitere, ganz besondere, berufliche Tätigkeit im Rahmen der Kinder – und Jugendhospizarbeit.

Dieser Film stellt Hubertus Sieler vor. Er ist Diplom-Sozialpädagoge und Trauerbegleiter und arbeitet als Ansprechpartner für Familien im Deutschen Kinderhospizverein. Hier ermöglicht er, dass sich Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern oder Jugendlichen kennenlernen, austauschen und gegenseitig stärken. Gleichzeitig steht als Ansprechpartner für die Familien zur Verfügung – wenn es zu einer Krise kommt, wenn es Fragen oder Ärger mit der Krankenkasse gibt.

Darüber hinaus organisiert Hubertus Sieler verschiedene Seminare für Eltern, in denen die Selbsthilfe im Fokus steht. Hier werden Themen wie „Wohnformen für junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung“ besprochen oder es gibt Angebote für die Begleitung nach dem Tod eines Kindes.

Der Film gibt spannende Einblicke in die wertvolle und wichtige Arbeit von Hubertus Sieler, die übrigens ausschließlich über Spenden finanziert wird und ist abrufbar unter:

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„Gibt es im Himmel Eiscreme?“ Messe und Kongress „Leben und Tod“ 2022

Auf einem kleinen bunten Stand haben sich der Landesstützpunkt für Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen, das Betreuungsnetzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher, der Hospiz- und Palliativverband Niedersachsen und die Hospizstiftung Niedersachsen auf der diesjährigen Messe „Leben und Tod“ in Bremen präsentiert. Die Besucher*innen des Standes wurden eingeladen, einen kleinen, farbigen Zettel zu ziehen und ihre spontanen Gedanken zu den Satzanfängen oder Stichworten darauf zu schreiben. Die vielfältigen, fröhlichen, nachdenklichen, einfachen und tiefgründigen Zettel boten immer wieder Anlass zu tollen Gesprächen am Stand und entwickelten sich im Verlauf der zwei Tage zu einem großen und bunten „Hingucker“. 

Im Rahmen des Kongressteils zur Messe, der in diesem Jahr die Kinder und Jugendlichen zum Schwerpunkt hatte, wurde nicht nur darüber philosophiert, ob es im Himmel Eiscreme gibt. In den zahlreichen Workshops und Fachvorträgen ging es darüber hinaus auch um hospizlich und palliative Themen, genauso wie um das Thema Trauer und Trauerbegleitung.

Die nächste „Leben und Tod“ findet für den süddeutschen Raum am 21. und 22. Oktober in Freiburg statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 05. und 06.Mai 2023 in Bremen.

 

 

Fachtag „Gesundheitliche Versorgungsplanung in Norddeutschland“ – 100 Teilnehmende diskutieren Erfahrungen, Probleme und Perspektiven

Am Mittwoch, den 4. Mai fand im Hanns-Lilje-Haus Hannover die mittlerweile 4. Vernetzungsveranstaltung zur Gesundheitlichen Versorgungsplanung in Norddeutschland mit 100 Teilnehmenden statt. Die Hybridveranstaltung wurde vom Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum (ZfG), dem Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen (HPVN) und dem Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen (LSHPN) organisiert. Der Vormittag bestand aus Impulsvorträgen von Prof. Dr. Henrikje Stanze (Hochschule Bremen), Dr. Rieke Schnakenberg (HPVN) und Paul Hüster (InWork) zum internationalen Forschungsstand zu Advance Care Planning, Befragungsergebnissen aus Niedersachsen und Instrumenten des Change-Management im Kontext der Gesundheitlichen Versorgungsplanung. In anschließenden Workshops wurden spezifische Erfahrungen und Herausforderungen zu Vergütungsverträgen mit Krankenkassen, externen Gesprächsbegleitenden, regionaler Vernetzung und Rollenkonflikten von Gesprächsbegleitenden vertieft.

Tipp aus der ZDF Mediathek

Diese Folge der Reihe “37° Leben” (zu finden im Netz unter dem Stichwort “37 Grad Leben”) erzählt von zwei jungen Frauen, die ganz bewusst die Hospizarbeit und die Begleitung todkranker Menschen zu ihrem Ehrenamt gewählt haben.
Britta, ist bereits seit einigen Jahren mit dem Wünschebus unterwegs, um Menschen einen großen (letzten) Wunsch zu erfüllen.
Meyrem, ist zum ersten Mal in einer Familie, um dort eine sterbenskranke Frau, ihren Mann und ihre Tochter zu begleiten.

Vernetzungstreffen „Perspektiven Sozialer Arbeit in Palliative Care“ – LSHPN mit Infostand und Workshop vertreten

Am Freitag, 29.04.2022 fand in der Hochschule Hannover das 3. Niedersächsische Vernetzungstreffen „Perspektiven Sozialer Arbeit in Palliative Care“ mit ca. 70 Teilnehmenden statt. Auf Einladung von Prof. Dr. Verena Begemann kamen Studierende der Sozialen Arbeit und Praktiker*innen der Hospizarbeit und Palliativversorgung zusammen, um sich über das Thema Assistierter Suizid und Umgang mit Sterbewünschen auszutauschen. Im Eröffnungsvortrag lud Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer vom Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen die Zuhörerenden zum gemeinsamen Grübeln über die Bedeutung der Suizidassistenz in einer individualisierten, neoliberalen und auf Selbstoptimierung getrimmten Gesellschaft ein. Anschließend eröffneten 6 Workshops einen Raum zum Nachdenken und Reflektieren.
Der Landesstützpunkt war mit einem Infostand und einem Workshop über rechtliche Rahmenbedingungen zum assistierten Suizid und dem Umgang mit Sterbewünschen vertreten. Wir bedanken uns für die tolle Veranstaltung und freuen uns über den vielversprechenden Impuls zur Vernetzung von Sozialer Arbeit und Palliative Care aus Niedersachsen.

Anträge auf Anmeldung einer Bestattung können jetzt online gestellt werden

Bürgerinnen und Bürger können Anträge auf Anmeldung einer Bestattung, Erwerb eines Nutzungsrechts an einer Grabstelle und Ausstellung eines internationalen Leichenpasses jetzt online stellen

Die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen im Land Niedersachsen schreitet weiter voran: Für die Onlineanträge „Anmeldung einer Bestattung“ und „Erwerb eines Nutzungsrechts an einer Grabstelle“ hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) mit der Pilotphase begonnen. Diese wird aktuell durch die Samtgemeinde Heemsen unterstützt.

Anstatt der bisher auszufüllenden Papiervordrucke können Bürgerinnen und Bürger oder die von ihnen beauftragten Bestattungsunternehmen die Anträge nun komfortabel und barrierefrei per Computer oder über ein mobiles Endgerät über das Internet stellen. Die Onlineanträge gewährleisten dabei eine besonders hohe Nutzerfreundlichkeit.

Weiterlesen können Sie die Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hier : https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/service_kontakt/presseinformationen/digitale-verwaltungsleistungen-im-pilotbetrieb-210957.html

Veranstaltungsrückblick „Refresher Patientenverfügung“ 23. April 2022

Viele Hospizdienste bieten neben der Sterbebegleitung auch Informationen und Beratungen zur Patientenverfügung an. Um das rechtssicher und fachlich fundiert tun zu können, bietet der LSHPN regelmäßige Information und Austauschveranstaltungen unter juristischer Anleitung an. Am Samstag den 23.04. haben sich 19 Haupt- und Ehrenamtliche der Hospizarbeit mit besonderen Modellen der Patientenverfügung und der Frage der Anwendbarkeit von Patientenverfügungen bei Corona erkrankten Patient*innen auseinandergesetzt und dazu rege diskutiert. Fachlich geleitet wurde die zweistündige Onlineveranstaltung von Rechtsanwältin Ingrid Alsleben.

„Ein Mensch oder ein Freund, der einfach da ist.“ – 2. Kurzfilm des Deutschen Kinderhospizvereins.

Der Deutsche Kinderhospizverein bringt einen weiteren Kurzfilm heraus.
Er porträtiert den 41-Jährigen Kevin Leinbach, der einen in Deutschland einzigartigen Beruf ausübt: „Ansprechpartner für junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung im Deutschen Kinderhospizverein e.V. (DKHV e.V.). Die Stelle wurde geschaffen, weil die jungen, erkrankten Menschen deutlich den Bedarf nach einem eigenen Ansprechpartner geäußert haben. So ist Kevin Leinbach für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen persönlich ansprechbar und agiert darüber hinaus bundesweit als Interessenvertretung junger Menschen. Außerdem führt er Betroffene im Sinne der Selbsthilfe zusammen.
Der Film ist entstanden dank einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist unter Ansprechpartner für junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung – YouTube abrufbar.

Vorstellung neuer Referentin im LSHPN

Mein Name ist Stefanie Bertram, ich bin 53 Jahre alt und seit dem 1. April 2022 für den Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. tätig. Ich durfte Ende März schon an der Mitgliederversammlung des Hospiz- und PalliativVerbandes Niedersachsen e. V. teilnehmen, deshalb werden einige mein Gesicht schon kennen.
Mitte der 80er Jahren habe ich die Krankenpflegeausbildung in Wolfsburg gemacht. Mit dem Thema Sterben und Tod bin ich im Klinikum Göttingen auf einer hämatologischen Station in Kontakt gekommen. Dort wurde offen über Diagnose und Prognose gesprochen und der Betroffene konnte seinen Weg mitbestimmen. Zu der damaligen Zeit wurde noch nicht von palliativer Begleitung gesprochen, aber sie wurde schon gelebt. Der Betroffene stand im Mittelpunkt.
Mit meiner Familie bin im Jahr 2000 zurück nach Celle gezogen und habe im Allgemeinen Krankenhaus Celle gearbeitet. Parallel dazu habe ich den Fachwirt für Gesundheit und Soziales sowie die Palliative Care Weiterbildung absolviert.
Da die Integration einer Palliativstation ins Allgemeine Krankenhaus nicht umgesetzt werden konnte, habe ich mich berufsbegleitend zu einem Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Hannover entschieden, um mich beruflich nochmal neu aufzustellen.
Diese Chance bekomme ich jetzt am Landestützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V. und ich bin schon sehr auf mein neues Aufgabenfeld gespannt. Ich werde an 2 Tagen in der Hochschule und 3 Tage (voraussichtlich Mi., Do. und Fr.) in der Woche für die Aufgaben im LSHPN zu Verfügung stehen. Ich denke, dass ich nach ein paar Wochen der Einarbeitung meine Unterstützung tatkräftig mit einbringen kann und gleichzeitig freue mich auf einen guten Austausch mit Ihnen.
Ich verbleibe mit herzlichen Grüßen
Stefanie Bertram

Öffentliche Vorlesungen zum Lebensende – Hochschule Bremen startet Online-Ringvorlesung

An der Hochschule Bremen (HSB) startet im April eine öffentliche Online-Ringvorlesung zum Kulturwandeln in der Hospizarbeit und Palliativversorgung. Die Organisatorin Prof. Dr. Henrikje Stanze hat ein buntes und spannendes Programm von fünf Sitzungen zu den Themen Palliativversorgung, Entscheidungsfindung am Lebensende, junges Ehrenamt, Abschied nehmen und Umgang mit dem Tod zusammengestellt. Die Ringvorlesung findet im Sommersemester von April bis August jeden letzten Dienstag des Monats statt. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin, Universitätsmedizin Göttingen, zum Thema „Das ist palliativ“.
Weiter Informationen: https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/veranstaltungen/ringvorlesung-palliativmedizin-dem-leben-mehr-sterben-geben/?fbclid=IwAR1pEoSCxyTCw3xjGUDmgA9rWfPcMRwxDgcOnFWg7hp7tSF2xpCHRBbHwyo

Veranstaltungsrückblick „Grundlagen einer einfühlsame Begegnung mit Trauernden“ 26. März, 2. und 9. April“

Um Trauernden angemessen begegnen zu können, ist es wichtig, diese Erfahrung zu verstehen. Dies ist eine unerlässliche Voraussetzung, um einfühlsam Trauernden zu begegnen. Dabei hilft neben Empathie und Einfühlungsvermögen auch die Kenntnis von Modellen und neueren Forschungsergebnissen. Im Rahmen einer dreiteiligen Fortbildung konnten sich 12 Ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen aus ambulanten Hospizdienste unter Leitung von Ute Reimann (Diplom-Supervisorin Trauerbegleitung) und Maria Grieß (Gemeindereferentin) dem Erleben Trauernder aus verschiedenen Blickwinkeln nähern.

Aktionstag „Tag der Geschwister“ des Deutschen Kinderhospizvereins e. V.

Heute ist der weltweite „Tag der Geschwister“ – ein Aktionstag, der auf die Bedeutung von Bruder oder Schwester hinweist. Der Tag wurde 1998 von der New Yorkerin Claudia Evart initiiert. Sie verlor ihren Bruder Alan und ihre Schwester Lisette bei Autounfällen. Der 10. April war der Geburtstag ihrer Schwester Lisette. Ziel ist es, dass an diesem Tag die lebenden Geschwister wertgeschätzt werden und an die verstorbenen Brüder und Schwestern gedacht wird.

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. veröffentlich zum diesjährigen Tag der Geschwister einen Kurzfilm, der auf die Situation der Geschwister eines Kinders oder eines jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung hinweist. Gleichzeitig werden die Angebote für die Geschwister vorstellt.

Der Film ist unter folgendem Link abrufbar:
https://www.youtube.com/watch?v=p5T2X8KXtAs

Weitere Infos zur Geschwisterarbeit des Deutschen Kinder Hospizvereins unter
www.deutscher-kinderhospizverein.de

Infos zum Niedersächsischen Geschwisternetzwerk unter
https://www.geschwisterkinder-netzwerk.de/

Förderung für Regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke – GKV-Spitzenverband veröffentlicht Förderrichtlinie zu § 39d SGB V

Nach welchen Grundsätzen regionale Hospiz- und Palliativnetzwerke gefördert werden, hat der Spitzenverband Bund der Krankenkassen am 5. April 2022 erstmals bekannt gegeben. Pro kreisfreier Stadt oder Landkreis kann ein Netzwerk mit bis zu 15.000 EUR gefördert werden kann. Die Förderung setzt voraus, dass die kreisfreie Stadt oder der Landkreis einen Förderbeitrag in gleicher Höhe wie die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen leistet. An der Entwicklung der Fördergrundsätze waren auch die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Hospizarbeit und Palliativversorgung, der kommunalen Spitzenverbände und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung beteiligt. Anträge können ausschließlich bei den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen gestellt werden. Das Antragsverfahren wird derzeit in den einzelnen Bundesländern abgestimmt. Der Landesstützpunkt hat eine Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Förderrichtlinie herausgegeben.

Die Förderrichtlinie finden Sie unter:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hospiz_und_palliativversorgung/netzwerkkoordination/foerderung_der_netzwerkkoordination.jsp

DGS und DHPV veröffentlichen Eckpunktepapier zur Suizidprävention

In ihrem gemeinsamen, jetzt vorgelegten Vorschlag zur Regelung der Suizidprävention fordern der deutsche Hospiz- und PalliativVerband und die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention ein Gesetz, das bundesweit die Grundlagen und Rahmenbedingungen für Angebote der Suizidprävention schafft. „Die Debatte um ein entsprechendes Gesetz muss zeitnah im Bundestag geführt und das Suizidpräventionsgesetz noch vor einer gesetzlichen Regelung zur Beihilfe zum Suizid verabschiedet werden“, so Benno Bolze, Geschäftsführer des DHPV.
Zur Pressemeldung geht es hier: https://www.dhpv.de/presseinformation/suizidpraevention-muss-gesetzlich-verankert-werden-vorschlag-vorgelegt.html

Das Eckpunktepapier finden sie unter: https://www.dhpv.de/files/public/aktuelles/news/DGS_DHPV_Eckpunkte_Suizidpra%CC%88vention.pdf

Junges Ehrenamt Hospiz – „Zu jung fürs Thema Sterben!?“ – Ein Symposium zur Zukunft der Hospizbewegung in Berlin, 01. und 02. Juli 2022

Zukunftsweisend und herausfordernd
Das junge Ehrenamt in der Hospizarbeit ist längst kein Randthema mehr. Hospizarbeit braucht ein starkes, buntes und vielfältiges Ehrenamt! Mit Offenheit und Neugierde bietet der Deutsche Hospiz und PalliativVerband in unterschiedlichen Dialog-Formaten fachlichen Austausch: als Impulse für die eigene Arbeit und Engagement, mit vielfältigen Perspektiven und Raum für Ideen, Best-Practice und neue Erfahrungen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://junges-ehrenamt-hospiz.de/symposium/

Jahrbuch für Tod und Gesellschaft zum kostenlosen Download

Das im Februar erschienene Jahrbuch für Tod und Gesellschaft gibt es nun auch als Open-Access Version zum kostenlosen Download. Das Jahrbuch ist das offizielle Organ des Arbeitskreises Thanatologie der Sektion Wissenssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und enthält ein breites Spektrum von Beiträgen zu Sterben, Tod und Trauer. Unser Referent Dr. Sven Schwabe ist mit einer Rezension zu einer hervorragenden Publikation von Dr. Melanie Pierburg von der Universität Hildesheim zu Vorbereitungskursen von ehrenamtliche Sterbebegleiter*innen im Buch vertreten.

Den Downloadlink findet sich unter: https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/47649-jahrbuch-tod-und-gesellschaft-2022.html

Gute Zusammenarbeit verstetigt – DGP Landesvertretung Niedersachsen/Bremen und Fachverband SAPV Niedersachsen schließen Kooperationsvertrag

Am Montag, 21.03.2022, haben Dr. Ales Stanek, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin – Landesvertretung Niedersachsen/Bremen, und Cora Schulze, Geschäftsführerin des Fachverbandes SAPV Niedersachsen, einen Kooperationsvertrag zwischen beiden Organisationen unterzeichnet. Beide Verbände arbeiten bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll und gut zusammen und unterstützen sich insbesondere in der ambulanten Palliativversorgung wechselseitig. Diese Kooperation erstreckt sich u.a. auf die Organisation gemeinsamer Fort- und Weiterbildungen, die Verbesserung der Versorgungsqualität, das Managements von Schnittstellen sowie die inhaltliche Beratung und die Bereitstellung von fachlicher Expertise. Hierzu wird ein*e Vertreter*in des Fachverbandes SAPV Niedersachsens auch zukünftig regelmäßig an den Sprecherratssitzungen der DGP Landesvertretung Niedersachsen/Bremen teilnehmen.
Mit dem Kooperationsvertrag dokumentieren beide Verbände diese bereits gelebte Zusammenarbeit und bekräftigen das gemeinsame Interesse an ihrer Fortführung.

 

Veranstaltungsrückblick „Werkstatt Spiritualität – Achtsamkeit für das Geheimnis des Lebens“ 16.-17.03.2022

In der Hospiz- und Palliativarbeit wird der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit mit seinen seelischen, körperlichen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse betrachtet.

13 Teilnehmer*innen konnten im Rahmen einer zweitägigen Werkstatt im Kloster Drübeck zum einen der spirituelle Dimension des Menschen auf persönlicher Ebene nachgehen und zum anderen gemeinsam Ideen zur Gestaltung der spirituellen Dimension in den Hospizdiensten in der Sterbebegleitung aber auch zur Entwicklung einer spirituellen Kultur in der Institution entwickeln.

Niedersächsische Richtlinie zur Digitalisierung im Gesundheitswesen: Förderung von Telemedizin und Ambient Assisted Living

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat eine Förderrichtlinie zur Weiterentwicklung telemedizinischer Projekte und für Maßnahmen im Bereich Ambient Assisted Living in Höhe von insgesamt 9,2 Mio. Euro veröffentlicht. Ziel der Förderung ist es, nachhaltige und tragfähige Strukturen zu schaffen, die langfristig in die Regelversorgung integriert werden können. Gefördert werden Digitalisierungsmaßnahmen zur Vernetzung oder Kommunikation zwischen Versorgungseinrichtungen untereinander oder direkt mit betroffenen Menschen sowie Investitionsausgaben für bürger- und patientenorientierte digitale Anwendungen, die den Zugang zum Versorgungssystem erleichtern oder den regulären Versorgungspfad unterstützen oder ergänzen. Im Bereich Ambient Assisted Living werden außerdem assistierende barrierefreie digitale Technologien im Wohnumfeld und in (Pflege- und Wohn-) Einrichtungen in vorpflegerischen, pflegerischen bzw. ambulanten Bereichen gefördert.
Weitere Informationen: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/service_kontakt/presseinformationen/ein-weiterer-schritt-zur-vernetzung-die-richtlinie-digitalisierung-im-gesundheitswesen-ist-in-kraft-getreten-197714.html

Seminarrückblick „Burn out – Mitgefühlserschöpfung – Cool out“ 14.03.2022

Diesen Phänomenen, die Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem Probleme bereiten können und die auch vor der Hospizarbeit nicht halt machen, konnten Teilnehmerinnen eines Seminars unter Leitung von Renate Lohmann auf die Spur kommen.
In einer vertrauensvollen Atmosphäre hatten die acht Teilnehmerinnen die Gelegenheit, sich mit den Bedeutungen der drei Beschreibungen von Erschöpfung auseinander zu setzen und sie zur eigenen Arbeit/Leben in Beziehung zu setzen. Sich orientieren können und für sich Wege finden, Haltungen und Handlungen zu entwickeln, die eine Verortung mit Zufriedenheit bei gleichzeitiger Wahrnehmung und Wertschätzung der eigenen Vulnerabilität mit sich bringt, war Gegenstand der gemeinsamen Zeit.