Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden Fragen zur Handhabung des digitalen Nachlasses für ältere Erwachsene zunehmend relevant, sind aber bislang unzureichend geklärt. Es bestehen rechtliche, technische und psychosoziale Herausforderungen sowie Forschungs- und Unterstützungsdefizite.
In einer Studie haben nun Anne Meißner und Jennifer Pengel von der Universität Hildesheim untersucht, welche Einstellungen und welches Vorsorgeverhalten zum digitalen Nachlass bei Fachpersonen und Ehrenamtlichen in der Hospiz- und Palliativversorgung vorherrscht. Dazu wurden quantitative und qualitative Daten einer bundesweiten Online-Befragung von 293 Personen aus der Hospizarbeit und Palliativversorgung ausgewertet.
Obwohl die Bedeutung des digitalen Nachlasses anerkannt wird, erfolgen nur selten konkrete Vorsorgemaßnahmen. Unterschiedliche Einstellungen und Bedürfnisse zeigen den Bedarf an alltagsnahen Informations- und Beratungsangeboten auf.
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