Wie erleben Menschen Trauer im Alltag – und welche Rolle spielen soziale Kontakte dabei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Forschungsprojekt „LEBENSNAH“ der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie II der Christians-Albrechts-Universität zu Kiel.
Ziel der Studie ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu gewinnen, wie Trauerprozesse und soziale Beziehungen im täglichen Leben zusammenwirken. Während viele Betroffene berichten, dass Gespräche und zwischenmenschlicher Austausch unterstützend wirken, können soziale Kontakte in belastenden Phasen auch als anstrengend erlebt werden. Die Studie untersucht daher, welche Formen von Kontakt Trauernde tatsächlich entlasten und in der Bewältigung helfen.
Für die Teilnahme werden Personen gesucht, die einen Verlust erlebt haben. Die Studie erstreckt sich über einen Zeitraum von 15 Tagen und kann unkompliziert online über das eigene Smartphone durchgeführt werden.
Ausführliche Informationen zu Ablauf, Teilnahmebedingungen und Datenschutz sind in den Teilnahmeunterlagen zur Studie LEBENSNAH zusammengestellt.

