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Transkulturelle Kompetenz in der Hospizarbeit stärken

Die Bachelorarbeit von Mariam Kashani beleuchtet die Herausforderungen in der Hospiz- und Palliativversorgung für Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland – und zeigt konkrete Lösungsansätze auf. Trotz gut ausgebauter Versorgungsstrukturen nehmen Betroffene entsprechende Angebote bislang deutlich seltener in Anspruch. Gründe hierfür sind insbesondere sprachliche und kulturelle Barrieren sowie fehlendes Wissen über hospizlich-palliative Angebote.

Im Fokus der Arbeit steht die transkulturelle Kompetenz als zentrale Schlüsselqualifikation für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen. Auf Basis etablierter kulturwissenschaftlicher und pflegefachlicher Konzepte wurde eine praxisorientierte Schulungseinheit entwickelt, die den sensiblen Umgang mit unterschiedlichen Lebenswelten stärkt. Neben Wissen zu kulturellen und religiösen Hintergründen fördert sie insbesondere die Reflexion der eigenen Haltung sowie die Wahrnehmung von Vielfalt.

Die Ergebnisse verdeutlichen: Der gezielte Ausbau transkultureller Kompetenzen kann nicht nur die Begleitung am Lebensende verbessern, sondern auch dazu beitragen, Zugangsbarrieren abzubauen und Diskriminierung entgegenzuwirken.
Damit liefert die Arbeit wichtige Impulse für eine diversitätssensible Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Arbeit wurde an der Hochschule Hannover, Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales, abgelegt und durch Prof*in Verena Begeman und Anja Goral betreut. Die Arbeit ist durch die Hochschule Hannover veröffentlicht und kann hier abgerufen werden.