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Unterstützungsaufruf für Forschungsprojekt: „ARREST – Sterben im Strafvollzug. Exploration von Erfahrungen und Bedarfen Inhaftierter und der Versorgungsrealität“

Am 01.03.2026 ist am Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin der Medizinische Hochschule Hannover von Frau Professorin Dr. Stefanie Stiel und Herrn Dr. Malte Klemmt das Projekt „Sterben im Strafvollzug. Exploration von Erfahrungen und Bedarfen Inhaftierter und der Versorgungsrealität (ARREST)“ gestartet.

Ausgangspunkt des Projektes ist die Beobachtung, dass bislang nur sehr begrenzte Erkenntnisse darüber vorliegen, wie schwerkranke und sterbende Menschen im Strafvollzug versorgt werden und welche Bedarfe bestehen. Ziel des Projektes ist es daher, sowohl die Perspektiven (ehemals) Inhaftierter als auch die Erfahrungen von Versorgenden systematisch zu erfassen.

Hierzu werden:

  • Schwerkranke und sterbende Inhaftierte bzw. Entlassene zu ihren Erfahrungen, Bedürfnissen und Wünschen befragt sowie
  • anstaltsinterne und externe Versorgende zur Versorgungsrealität schwerkranker und sterbender Menschen im Strafvollzug befragt.

Unsere Bitte an Sie:
Haben Sie in Ihrer Einrichtung oder Ihrem Arbeitskontext bereits Erfahrungen in der Begleitung oder Versorgung von schwerkranken und sterbenden Inhaftierten bzw. kürzlich entlassenen Personen am Lebensende gemacht?

Insbesondere interessieren uns Rückmeldungen aus:

  • SAPV-Teams
  • stationären Hospizen
  • Palliativstationen
  • ambulanten Hospizdiensten (inkl. Ehrenamtlicher)
  • weiteren Versorgungsstrukturen im palliativen Kontext

Wenn Sie entsprechende Erfahrungen haben oder Kontakte vermitteln können, bitten wir um eine direkte Rückmeldung an die Projektleitungen.

Zu weiteren Informationen und Kontaktdaten gelangen Sie hier.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Aufruf auch innerhalb Ihrer Netzwerke weiterleiten.