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Wir waren dabei: Leben und Tod in Bremen

Am 16. und 17. Mai fand in Bremen die Messe „Leben und Tod“ statt. Wir durften mit einem Stand erneut teilhaben und konnten viele gute Gespräche führen, neue Kontakte knüpfen sowie viele bekannte Menschen treffen.

Das Motto in diesem Jahr „Am Ende … sind wir alle gleich? – Vielfältig und einzigartig sein in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ brachte viele Menschen zusammen und in den Austausch. Eine Frage, die zum Nachdenken anregt und den Blick darauf lenkt, wie wir mit Themen wie Diversität, Zugehörigkeit und Diskriminierung umgehen.
Wie vielfältig ist das Feld der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung tatsächlich? Und wie bewusst begegnen wir den unterschiedlichen Lebensrealitäten von Menschen, die wir begleiten?

Es war spürbar: Die Frage nach Vielfalt und Gleichbehandlung bewegt. Nicht nur auf den Podien, sondern auch im direkten Austausch, an den Ständen und in vielen persönlichen Gesprächen wurde deutlich, dass dieses Thema in der Mitte unserer Arbeit angekommen ist.

Eine sensible Auseinandersetzung mit Diversität, Ausgrenzung, Rassismus und Queerfeindlichkeit gehört heute selbstverständlich auch in die Bereiche Sterbebegleitung und Trauerarbeit. Dazu gehört die Bereitschaft, die eigene Haltung zu reflektieren, Privilegien zu hinterfragen und sich mit den Perspektiven anderer auseinanderzusetzen.

Hospizarbeit und Palliativversorgung basieren auf Würde, Respekt und Mitmenschlichkeit. Diese Werte müssen alle Menschen einschließen – unabhängig von Herkunft, Religion, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder sozialem Status.

Vielfalt sichtbar zu machen und aktiv zu leben bedeutet auch, Haltung zu zeigen. Denn: Am Ende sind wir vielleicht alle gleich – aber der Weg dorthin ist für viele von uns sehr unterschiedlich.

Wir freuen uns schon auf die „Leben und Tod“ im kommenden Jahr.